Neues Geschäft

Wir hatten eine Erleuchtung

In diesen Tagen findet in Mailand die Fachmesse Euroluce statt: Ein wichtiger Termin für uns. Denn für Beretta ist der Bereich Beleuchtung strategisch geworden. Dank unserer Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie: Präzision, Schnelligkeit und Problemlösung

 

Das sind sehr intensive Tage für Beretta. Im Moment liegt unser Hauptaugenmerk auf der Euroluce, der Internationalen Beleuchtungsmesse, die in Mailand stattfindet und bei der wir erstmals auch zu Gast sind. Wir werden Gelegenheit haben, nach Abschluss der Veranstaltung auf das Thema zurückzukommen, aber sicherlich bestätigt unsere Teilnahme die Richtigkeit eines seit einigen Jahren eingeschlagenen Weges. Ein Weg, der uns dazu bringt, auch in der Welt der Beleuchtung eine wichtige Rolle zu übernehmen, und die Wertschätzungsbezeugungen, die wir in diesen Tagen erhalten, beweisen es.

Wir sind ein Unternehmen, das im Laufe der Jahre mehrmals seine Richtung gewechselt hat und sich vom kleinen Familienunternehmen, das in den vierziger Jahren Kabel für Motorräder herstellte, zu der unternehmerischen Realität entwickeln konnte, die es heute ist, mit neuen Marktpositionen in Übereinstimmung mit der Entwicklung des Marktes. Dass der Einstieg in den Beleuchtungssektor so gut ankommen würde, war jedoch nicht selbstverständlich. Doch nur drei Jahre nach dem Start in dieser Branche sind wir bereits Partner einiger der weltweiten Branchenführer. Partner, nicht Lieferanten: Das ist unsere Trumpfkarte.

Und das ist kein Slogan. Wir stellen fest, dass unsere Kunden uns mit anderen Augen betrachten, nicht nur als bloße Lieferanten, sondern vielmehr als Mitgestalter. Um Ihnen ein Beispiel zu nennen: Vor einigen Wochen trafen wir uns mit Vertretern eines der wichtigsten deutschen Hersteller von Beleuchtungssystemen. Wir hatten uns im vergangenen März auf der Frankfurter Messe flüchtig gesehen, und sie dachten wieder an uns bei auftretenden Problemen während der Entwicklung eines Produkts. Aber als wir sie in unserem Hause begrüßten, fragten sie nicht nach unserem Katalog; sie zeigten uns ihr Problem und sagten: „Das ist das Stück: Wie würdet ihr das machen?“. Meiner Meinung nach zeigt diese Episode, dass es uns auch in einer Branche, in der wir relativ jung sind, gelungen ist, eine erfolgreiche Methode zu reproduzieren: das Entwerfen von Lösungen Seite an Seite mit dem Kunden. Das ist unsere Identität. Wir wollen keine vorverpackten Produkte verkaufen, sondern mit maßgeschneiderten und eleganten Lösungen Probleme aus der Welt schaffen.

Für diejenigen, die sich mit Kabeln und flexiblen Übertragungen beschäftigen, ist Beretta natürlich ein Name, der seit langem bekannt ist. Wir halten eine Methode aufrecht, die sich aus der langjährigen Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie entwickelt hat, einer Branche, die sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr anspruchsvoll ist und Präzision, Auftragstreue und die Fähigkeit zur Bewältigung sehr schwieriger Aufträge prämiert. Dazu haben wir unsere Einstellung zur Problemlösung und zum Zeitmanagement hinzugefügt: Es wird oft gesagt, dass die Automobilindustrie die Zeiten verkürzt hat, aber die der Beleuchtung sind noch kürzer und um wettbewerbsfähig zu sein, müssen wir Höchstgeschwindigkeit nicht nur bei der Entwicklung von Produkten, sondern auch bei deren Produktion gewährleisten.

Die Zahlen belegen es: Im vergangenen Jahr haben wir Geschäftsbeziehungen mit 90 neuen Kunden aufgenommen und über 1.250.000 Euro Ertrag aus neu entwickelten Produkten verzeichnet. Als Bestätigung dieses Expansionspfades kann ich offenbaren, dass Beretta im Begriff ist, an einen viel größeren neuen Standort in Limbiate, vor den Toren Mailands, umzuziehen. Die Bürofläche wird sich nahezu verdreifachen, die der Labore mehr als verdoppeln. Kurz gesagt, die Straße ist vorgezeichnet, aber es ist nur der Anfang: Wir können es nicht erwarten, uns noch stärker ins Licht zu setzen.